Vorbestimmte Schlussfolgerungen

Whistleblower: Abschlussbericht zum Giftgasangriff im syrischen Duma lückenhaft

  • Von Karin Leukefeld, Brüssel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Ein Opfer der Giftgasattacke von Duma

Am 1. März 2019 veröffentlichte die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) ihren Abschlussbericht zu dem «mutmaßlichen Einsatz giftiger Chemikalien als Waffe» im syrischen Duma« am 7. April 2018. Nun hat ein Whistleblower aus der OPCW dem Bericht widersprochen.

Im März und April 2018 hatten oppositionelle Kampfverbände in den östlichen Vororten von Damaskus nach langwierigen Verhandlungen ihrer Evakuierung zugestimmt. Tausende Kämpfer legten ihre Waffen nieder, andere ließen sich und ihre Familien nach Idlib bringen. Dazu wurden Zivilisten durch einen humanitären Korridor evakuiert. Die letzte Bastion war Duma, die größte der östlichen Satellitenstädte von Damaskus. Hier hatte seit 2013 die »Armee des Islam« ein eigenes Reich geschaffen.

Dann stockte die Evakuierung plötzlich, und am Abend des 6. April schlugen wieder Mörsergranaten in Damaskus ein. Die syrische Armee feuerte zurück. Es hieß, die »Armee des Isla...

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