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LINKE, SPD und Grüne: Keine Zusammenarbeit mit Höcke

Parteivertreter fordern Thüringer CDU-Chef Mohring auf, nicht mit der AfD zu sprechen / Reaktion auf Appell von 17 CDU-Politikern

  • Lesedauer: 1 Min.

Erfurt. Vertreter von LINKE, SPD und Grüne in Thüringen haben CDU-Chef Mike Mohring aufgefordert, keine Gespräche seiner Partei mit der AfD zuzulassen. Es sei nicht ratsam, »die Tür nach rechts weit aufzumachen, um sich als Ministerpräsident wählen zu lassen«, sagte die Grünen-Politikerin Anja Siegesmund am Dienstag in Erfurt in Richtung Mohring. Die Verhandlungsführerin der Grünen reagierte damit auf einen Appell von 17 Thüringer CDU-Politikern. Sie fordern nach der CDU-Schlappe bei der Landtagswahl Gespräche mit allen demokratisch gewählten Parteien, auch der AfD.

Der Thüringer SPD-Vorsitzende Wolfgang Tiefensee forderte Mohring ebenfalls dazu auf, Wort zu halten und keine Kooperation mit der AfD einzugehen. Die AfD mit ihrem Vorsitzenden Björn Höcke vom rechtsnationalen Flügel wurde bei der Landtagswahl Ende Oktober zweitstärkste Partei. Die Vorsitzende der LINKEN, Susanne Hennig-Wellsow, erwartet, dass der Appell der CDU-Mitglieder die Thüringer Landespartei in eine noch größere Krise stürzt als bisher.

LINKE, SPD und Grüne trafen sich in Erfurt zu ihrem zweiten Gespräch, bei dem es darum geht, wie Rot-Rot-Grün in Thüringen trotz fehlender Mehrheit fortgesetzt werden kann. Dem Dreierbündnis fehlen im Landtag vier Stimmen. dpa/nd

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