Aus Neugier geboren

Die Berliner Lautten Compagney feierte ihren 35. Geburtstag mit einem Doppelkonzert

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Was tun Künstler, wenn sie etwas zu feiern haben? Sie feiern im besten Falle ihre Kunst. Die Lautten Compagney aus Berlin, eines der kreativsten Ensembles für Alte Musik, hat genau das getan - sie beging den 35. Jahrestag ihrer Gründung mit einem Doppelkonzert in der Elisabethkirche.

Was Mitte der 80er Jahre als Projekt zweier Studenten der (Ost)Berliner Musikhochschule »Hanns Eisler« begann, wurde zu einer jahrzehntelangen Erfolgsgeschichte. Wolfgang Katschner und Hans-Werner Apel, die damals klassische Gitarre studierten, entdeckten ihr Interesse für die Barockmusik und die Laute. Die Versuche, sich mit der Interpretation von Musik aus der Renaissance und dem Barock der ursprünglichen Aufführungspraxis so stark wie möglich anzunähern, steckten damals in der DDR noch in den Anfängen. Interessanterweise begann fast gleichzeitig ein zweites Ensemble im Osten Berlins, die Akademie für Alte Musik, mit einer ganz ähnlichen Spurensuche...


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