Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Trump ist Zeitverschwendung

Kurt Stenger über den Austritt der USA aus dem Weltklimaabkommen

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: 1 Min.

Die EU ist enttäuscht, Umweltschützer sind empört, und selbst der Kreml kritisiert den Start des Ausstiegsprozesses aus dem Weltklimaabkommen durch die US-Regierung. Aus gutem Grund fallen die Reaktionen so einhellig aus. Denn wenn der historisch größte und aktuell zweitgrößte Emittent von Treibhausgasen beim Klimaschutz sich aus einem verbindlichen weltumspannenden Vertrag zurückzieht, kann dies Folgen haben: Womöglich werden andere rechts regierte Staaten in Washingtons Windschatten das Gleiche tun. Zumindest schwächt der Schritt den Druck auf alle Vertragsstaaten, ihre bislang völlig unzureichenden nationalen Klimaschutzziele deutlich nachzubessern. Und vor allem ist die Botschaft fatal, dass Regierungen allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Trotz leugnen, dass der Klimawandel von Menschen verursacht wird. Vor allem der neuen Rechten weltweit gibt der Schritt weiteren Auftrieb.

Dennoch: Die USA sind weit mehr als nur Trump. Viele Bundesstaaten betreiben Klimaschutz ernsthafter als so mancher europäische Staat. Und auch in den USA sind die Tage der Kohleverstromung gezählt. Letztlich dürfte es auch nur eine Frage der Zeit sein, bis Washington wieder zurückkehrt in die internationale Klimadiplomatie. Das Dumme ist nur, dass gerade Zeit im Kampf gegen die Erderwärmung so knapp bemessen ist.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln