Auto soll nicht mehr Leitbild sein

  • Von Haidy Damm
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Solange bei der Verkehrsplanung in Deutschland Autos und Lastwagen das Leitbild sind, bleibt die angestrebte Verkehrswende unzureichend. Das ist ein Fazit des von der grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung und dem Verkehrsclub Deutschland (VCD) herausgegebenen »Mobilitätsatlas«, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. »Wir müssen unsere Straßen zurückerobern. Dass jeder ein eigenes, oft viel zu großes Auto besitzt, das mehr als 23 Stunden am Tag rumsteht und wertvollen Raum blockiert, macht ökologisch wie ökonomisch keinen Sinn«, erklärte Kerstin Haarmann. Stattdessen müsse Kapazität und Qualität der öffentlichen Verkehrsangebote verbessert werden, forderte die Bundesvorsitzende des VCD. Das Ziel: Bus, Bahn und Fahrrad nutzerfreundlich kombinierbar machen. »Wir brauchen mehr und sichere Rad- und Fußwege, den Umstieg auf kleine Elektroautos, am besten im Sharing-Betrieb, und einen starken ÖPNV«, so Haarmann.

Digitalisierung soll Verzic...


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