»Wir fluten jetzt«

Wer öffnete die Berliner Mauer? Ein Exkurs mit Fragezeichen.

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Der Moment, in dem die Mauer durchlässig wurde: Grenzübergang Bornholmer Straße am Abend des 9. November 1989

Zehn Jahre rannten die Griechen vergeblich gegen die mächtigen Tore Trojas an, erst eine List ließ sie triumphieren. Mehr als 100 Jahre benötigten die Römer, um die Wälle von Karthago zu brechen. Die Berliner Mauer fiel in einer Nacht. Ohne Blutvergießen! Seither wird spekuliert, wie es dazu kommen konnte. Gerüchte waberten sofort, unverzüglich, Verschwörungstheorien schossen ins Kraut. Bescherte tatsächlich ein Irrtum den Deutschen die Grenzöffnung? Handelte es sich um einen Lapsus von Günter Schabowski? Oder war der Fauxpas von Interessierten provoziert? Indem man einem uninformierten Politbüromitglied einen »Zettel« unterschob? Wollte die den revoltierenden, Reformen einfordernden Massen nicht Herr werdende SED-Spitze ein Ventil öffnen? Sind die Genossen in eine Falle getappt? War eine ominöse KGB-Fraktion innerhalb der Hauptverwaltung Aufklärung, des DDR-Auslandsgeheimdienstes, am Werk? Fragen über Fragen.

Fünf Jahre nach dem ...

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