Stille Osterweiterung

Wie die Bundeswehr schrittweise ins Ausland expandiert.

  • Von Martin Kirsch
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
US-Truppen bei Trident Juncture 2018: Zum größten NATO-Manöver seit Ende des Kalten Krieges schickte die Bundeswehr 8500 Soldaten.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat viel vor. Deutschland müsse die »Rolle der Gestaltungsmacht annehmen«, sagte die Verteidigungsministerin am Donnerstag. Als ein Land »in der Mitte Europas« mit globalen Interessen lebe Deutschland »von sicheren Grenzen und gleichzeitig kraftvollem Miteinander«. Die Strategie des »Miteinander« verfolgt die Bundeswehr schon länger. Sie versucht, die Armeen kleinerer Länder an sich zu binden und so in eine europäische Führungsrolle hineinzuwachsen.

Bereits 2017 schrieb die schwedische Strategieexpertin Elizabeth Braw, Deutschland sei auf dem besten Wege, heimlich, still und leise ein europäisches Netzwerk von Miniarmeen unter seiner Führung aufzubauen. Seitdem ist viel passiert: Einige kleinere EU-Staaten haben mittlerweile für Übungs- und Ausbildungszwecke Teile ihrer Kampftruppen dem deutschen Heer unterstellt. In Rostock entsteht derzeit ein multinationales Marinekommando für die gesamte Ostsee...

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