Terrorangst und Brexit-Unsicherheit

In Newry tagte die irisch-republikanische Partei Saoradh. Sie lehnt den Friedensprozess ab

  • Von Dieter Reinisch, Newry
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Nach dem Mord an der Journalistin Lyra McKee in Derry glaubten viele, dass wäre das Ende der Neuen IRA.

Die Discokugel und die farbigen Scheinwerfer passen nicht ganz zum politischen Inhalt der Veranstaltung. Im ersten Stock des »Bellinis« im Stadtzentrum von Newry versammelten sich am Samstagnachmittag knapp 150 Delegierte zum Parteitag der radikalen, irisch-republikanischen Partei Saoradh.

Saoradh, auf Deutsch »Befreiung«, ist die neueste und größte radikale Gruppe, die den Friedensprozess ablehnt. Viele Bobachter sehen sie als den politischen Arm der Neuen IRA.

Der diesjährige Parteitag traf auf besonderes Interesse. Im Januar detonierte die Neue IRA eine Autobombe vor dem Gerichtsgebäude in Derry, der zweitgrößten Stadt Nordirlands. Am Gründonnerstag wurde in derselben Stadt die Journalistin Lyra McKee von einem Querschläger tödlich verwundet, als während nächtlicher Unruhen im Arbeiterbezirk Creggan die Neue IRA einen Anschlag auf die Polizei verübte. Beobachter erwarteten damals, dass Saoradh durch den Tod von McKee an Un...

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