Pückler als Leitfigur für die Lausitz

Neuer Stiftungsdirektor will 2033 Bundesgartenschau in den Branitzer Park holen

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Landesregierung will aus der durch den geplanten Kohleausstieg verunsicherten Lausitz eine Hightech- und Forschungslandschaft machen. Zugleich aber soll die Region auch mit Wissenschaft, Kultur und Kunst glänzen. Die Lausitzmetropole Cottbus soll dabei künftig stärker als bisher vom Mythos und der Strahlkraft von Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785-1871) profitieren, wie am Montag in Potsdam zu erfahren war. Dort stellte Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD) den künftigen Direktor der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz vor. Der Kunsthistoriker Stefan Körner soll zum 1. Januar 2020 Gert Streit ablösen, der nach verdienstvollen elf Jahren im Amt zum Jahresende in den Ruhestand geht.

Körner sieht in dem »grünen Fürsten« einen Visionär. »Das Gesamtkunstwerk von Park, Schloss und Kunstsammlungen von Branitz ist ein kultureller Leuchtturm«, erklärte er. »Sein Schöpfer, Fürst Pückler, ist bis heute ...


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