Die organisierte Rechte hat übernommen

Mario Rodríguez über die Instrumentalisierung eines legitimen, spontanen Protests gegen Evo Morales

  • Von Miriam Lang
  • Lesedauer: ca. 9.0 Min.
Anhängerin von Evo Morales wird per Polizeieskorte zum Parlamentsgebäude in La Paz geleitet.

Es kursieren zwei Versionen über die jüngsten Ereignisse in Bolivien. Der ins Exil gegangene Präsident Evo Morales und sein Vize Álvaro García Linera sprechen von einem Putsch. Andere reden dagegen von einem Triumph der Demokratie und von Morales’ Wahlbetrug. Was denken Sie?

Um zu verstehen, was passiert, ist es wichtig, auf das Referendum vom 21. Februar 2016 zurückzukommen. Damals ging es um die Möglichkeit, dass Evo Morales bei den nächsten Wahlen erneut für das Amt des Präsidenten kandidieren kann. Eine Mehrheit der Wähler sprach sich dagegen aus: Es sollte die letzte Amtszeit für ihn sein. Dann aktivierte die Regierung eine Reihe recht zweifelhafter legaler Strategien, um seine Kandidatur trotz dieses Referendums zu sichern, so dass die Legalität der Kandidatur von Evo in den vergangenen Jahren sehr umstritten war. Obwohl niemand in Frage stellt, dass Evo Morales vor diesen Oktoberwahlen eine relative Mehrheit erzielt hat, ga...

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