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Küstenländer wollen Hilfe bei Bergung

Riesige Mengen Muniton belasten Nord- und Ostsee

  • Von Dieter Hanisch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Auf der Themenliste der am Mittwoch gestarteten dreitägigen Umweltministerkonferenz in Hamburg ist es der Tagesordnungspunkt 27, der die Küstenländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern mit einer Stimme auftreten lässt: Die drei Länder fordern, dass zur lange überfälligen Bergung der Weltkriegs-Altlasten in Nord- und Ostsee von Bundesebene eine Handlungs- und Finanzierungsstrategie entwickelt wird. Dieser Vorstoß erfolgt auch, weil die Verantwortlichen in Kiel, Hannover und Schwerin sich seit Jahren in dieser Frage sträflich allein gelassen fühlen.

1,6 Millionen Tonnen Munition rosten in Nord- und Ostsee

Auf dem Meeresgrund der deutschen Nord- und Ostsee schlummern geschätzt 1,6 Millionen Tonnen vor sich hin rostende Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Dazu gesellen sich etwa 320 000 Tonnen chemischer Waffen. Experten sprechen angesichts dieser Dimensionen von einer tickenden Zeitbombe. Ähnlich wie beim Klimathem...


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