Hungerstreik vor russischem Militärgericht

Antifaschisten aus Pensa wehren sich gegen Terrorwürfe

  • Von Ute Weinmann
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In der russischen Provinzstadt Pensa sind am Montag drei politische Gefangene aus Protest in den Hungerstreik getreten. Dmitrij Ptschelinzew, Arman Sagynbajew und Maxim Iwankin müssen sich dort gemeinsam mit vier weiteren Antifaschisten vor einem Militärgericht verantworten.

Der Vorwurf gegen sie lautet Gründung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Auch wenn die Beweisaufnahme noch nicht abgeschlossen ist, zeichnet sich ein Ende der Gerichtsverhandlungen ab. Bestätigt haben sich in deren Verlauf die Befürchtungen der Angeklagten, dass die Tatvorwürfe im Wesentlichen auf zu Beginn der Ermittlungen getätigten Aussagen der jungen Männer basieren. Auf welche Weise diese zustande gekommen sind, ignorierten die Richter bislang fahrlässig, obwohl Ptschelinzew, Sagynbajew und der ebenfalls auf der Anklagebank sitzende Ilja Schakursk...


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