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Der mit den E-Autos tanzt

Ulrike Henning zweifelt an der neuen Lichtgestalt der Hauptstadtregion

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: 1 Min.

Der umtriebige Tech-Unternehmer Elon Musk hat seit Jahren einen sich wandelnden Strauß neuer Projektideen parat. Mit einem Start-up will er das menschliche Gehirn mit Computern vernetzen. In unterirdischen Röhren sollen Fahrzeuge geschossähnlich mit bis zu 480 Kilometern pro Stunde den Nahverkehr in Metropolen entlasten. Das Raumfahrtunternehmen SpaceX soll Menschen auf den Mars bringen, zuvor sollen Hunderte neue Satelliten das Internet auf der Erde deutlich verbessern.

Nun kommt Musk nach Brandenburg und Berlin. Wirtschaftspolitikern in Bund und Ländern muss die Investitionsentscheidung vorkommen wie ein warmer Regen. Das allgemeine Frohlocken könnte von kurzer Dauer sein. Nicht nur technisch zeigte sich der kanadisch-US-amerikanische Unternehmer bisher kreativ. Freihändige Querfinanzierungen innerhalb der verschiedenen Unternehmen, an denen Musk bisher beteiligt ist, gingen anderen Anteilseignern bereits zu weit.

Auch den möglichen Widerstand von Anwohnern gegen das kalifornische Hochgeschwindigkeits-Tunnelprojekt vermochte der immer wieder gehypte Investor geschickt zu segmentieren. Zudem gehören Verzögerungen bei großartig angekündigten Vorhaben immanent zum Geschäftsgebaren. Damit dürfte Musk jedoch im Land der Flughafen-Dauerbaustelle BER keine besondere Überraschung auslösen.

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Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

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