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»Dolmetschen ist eine Lebenshaltung und kein Beruf«

Caroline Elias übersetzt für Politiker, Aktivisten, Obdachlose und Architekten. Aber nicht für Neoliberale

  • Von Marion Bergermann
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Sie dolmetschen bei Konferenzen simultan, also während die Redner*innen sprechen. Bei Versammlungen übertragen Sie zeitversetzt in den Sprechpausen, also konsekutiv. Was ist schwieriger?

Für Laien ist simultan schwieriger, für Profis konsekutiv. Bei simultan ist es das gleichzeitige Zuhören, Reden, sich selbst Zuhören, wenn nötig Nachjustieren. Dann noch das Pult in der Kabine bedienen. Weil wir auf den jeweiligen Kanal schalten, wenn die Leute vorne die Sprache wechseln und wir in die andere Richtung dolmetschen. Es sind zwölf Tätigkeiten, die parallel laufen. Bei Konsekutiv muss ich mir eine Riesenmenge merken, Notizen machen, bewusst den Stil treffen.

Sie arbeiten als Dolmetscherin und Übersetzerin für Deutsch, Französisch und Englisch. Ist man spezialisiert auf Bereiche, oder kann man alles abdecken?

Wir spezialisieren uns. Ich mache aktuelle Politik, Gesellschaft, Kultur, Kino, Medien, Ökologie, Wirtschaft und die s...


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