• Berlin
  • Waldsiedlung bei Bernau

Ungeliebte Erblast

Seit 2017 ist die frühere SED-Politbürosiedlung ein Denkmal - wen kümmert’s?

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
Nicht auf die Goldwaage legen sollte man den Informationsgehalt der Stele vor dem Wohnhaus der Ulbrichts. Fotos: nd/Ulli Winkler

Dass das Gelände der Brandenburgklinik in Bernau (Barnim) ein historisch bedeutsamer Ort ist, scheint deren Betreibern nicht angenehm zu sein. Seit Juni 2017 weisen immerhin einige Informationsstelen, deren Inhalt einem Faktencheck nicht immer standhält, Patienten und Besucher auf die zwischen 1958 und 1960 errichtete Wohnanlage für Spitzenfunktionäre der DDR, die hier bis zu ihrer Entmachtung im Wendenherbst in einer abgeschirmten Enklave lebten. Das Land Brandenburg hatte vor zweieinhalb Jahren - nach endlosem Zögern - die Reste jener zum Jahreswechsel 1989/1990 aufgelösten Siedlung unter Denkmalschutz gestellt. »Die Waldsiedlung ist aufgrund ihres singulären Charakters und ihrer besonderen Authentizität in besonderer Weise dafür geeignet, sich mit der Geschichte und insbesondere den Machtstrukturen der DDR auseinanderzusetzen«, hatte Brandenburgs Kulturministerin Martina Münch (SPD) aus diesem Anlass bei einem Besuch verkündet. Eine...

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