Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Lieber gelbfleischige Bananen als importiertes Grünzeug

Vielfalt beim Anbau von Nutzpflanzen ist ein Gewinn für die Natur und für die menschliche Ernährung.

  • Von Susanne Aigner
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Hierzulande muss rein theoretisch niemand mehr hungern. Seit dem Wirtschaftswachstum der 1960er Jahre werden deutsche Äckern unter dem Einsatz von Agrochemikalien und Mineraldüngern Erntehöchstmengen abgetrotzt. Oft werden dabei tonnenweise Überschüsse produziert. Doch der Lebensmittel-Überfluss hat auch eine Kehrseite: Auf den Feldern sieht man nur noch wenige Hybridsorten von Mais, Rüben und Getreide. Durch Monokulturen, Klimawandel, Entwässerung und Bebauung gingen in den letzten Jahrzehnten rund drei Viertel der genetischen landwirtschaftlichen Vielfalt verloren. Dadurch hat sich unsere Ernährung stark verändert. In armen Ländern des Südens wie Mikronesien im Westpazifik werden statt der traditionellen Lebensmittel immer mehr industrielle Nahrungsmittel konsumiert - mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit, wie ein Bericht der Welternährungsorganisation FAO konstatiert.

Traditionelle Sorten statt Industrienahrung

Auf P...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.