Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

»Einmal habe ich fast mitgetanzt«

Wie kann die Bühnenlandschaft inklusiver werden? Einige Häuser experimentieren mit Audiodeskription und Smartglasses

  • Von Inga Dreyer
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Das gummiartige Etwas mit langem Stiel ist erstaunlich schwer. Langsam wandert es im Kreis von Hand zu Hand. Menschen mit schwarzen Augenbinden betasten es vorsichtig und passen auf, einander nicht ins Gesicht zu piksen. Dass sie eine schwarze Rose aus der Vivid-Grand-Show des Friedrichstadt-Palastes Berlin fühlen, verrät Oliver Hoppmann, Kreativdirektor des Hauses. Die »Tastführung« soll blinden und sehbehinderten Menschen vor der Show einen sinnlichen Eindruck vom Bühnengeschehen vermitteln. Hoppmann spricht über die Handlung der Inszenierung, beschreibt Farben, Formen und Materialien der Kostüme. Im Kreis wandern spitze Federn, Silikonhäute und Helme der Tänzer*innen.

Der Abend ist eine Art Vorpremiere: Medienvertreter*innen können am eigenen Leib erfahren, wie das Projekt »Berliner Spielplan Audiodeskription« funktioniert. Neben dem Friedrichstadt-Palast sind das Berliner Ensemble, die Deutsche Oper, das Deutsche Theater und d...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.