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Sie wollen nicht zweite Klasse sein

Hessens Busfahrer planen ab Dienstagmorgen einen unbefristeten Arbeitskampf

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Landesweit rund 4000 Beschäftigte bei privaten und kommunalen Verkehrsbetrieben sind zum Streik aufgerufen. Erst vorige Woche hatten sich, so ver.di, bei einer Urabstimmung der Gewerkschaftsmitglieder rund 99 Prozent der Befragten für den Arbeitskampf ausgesprochen. 75 Prozent hätten laut Satzung genügt.

Der jüngsten Zuspitzung vorangegangen waren monatelange Tarifgespräche zwischen ver.di und dem Landesverband der Hessischen Omnibusunternehmen (LHO). Dabei hatte sich ver.di für Hessen an den Einstiegslöhnen orientiert, die in Baden-Württemberg und Sachsen für Linienbusfahrer gelten. So fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung des Grundgehalts von derzeit 13,50 Euro auf 16,60 Euro pro Stunde rückwirkend ab 1. April 2019. Ebenso soll bezogen auf eine geforderte Fünf-Tage-Woche der tarifliche Jahresurlaub von derzeit 25 auf 30 Tage erhöht werden. Zudem fordert ver.di die vollständige Bezahlung von fahrplanbedingten Pausen und Wendezeiten f...


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