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  • Kultur
  • Jüdische Filmproduktion

Unerwünschtes Kino

Vertrieben, verfolgt und wiederentdeckt: Die jüdische Filmproduktion von 1933 bis 1937 war ein eigenes Genre, wie eine Ausstellung in Wien zeigt.

  • Von Johannes Gress
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ein Film und kein Regisseur. Filme, dort, wo eigentlich keine sein sollten. Produziert von Menschen, die es eigentlich nicht mehr geben sollte. Filme, belebt und gleichzeitig verunmöglicht durch den technologischen Fortschritt jener Zeit - »unerwünschtes Kino«.

Paul Morgan galt während der 1930er als eine Art Personifizierung genau dieser Antithesen. Er war ein »Berliner aus Österreich«, Kabarettist und Schauspieler, und spielte als Jude in einer Zeit, in der Filmproduzenten aus Angst vor Repressionen jüdische Namen im Vorspann aussparten. In einer Zeit der »Arisierung« des Films, die trotz und wohl auch wegen der Verfolgung Deutscher jüdischen Glaubens ein eigenes Genre hervorbrachte.

»Unerwünschtes Kino« nennt man eine von 1933 bis 1937 andauernde kurze, aber intensive Phase jüdischer Filmproduktionen, die sich hauptsächlich in den Nachbarstaaten Deutschlands entwickelte. Anna Högner und Armin Loacker vom Wiener Filmarchiv ...


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