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Für die Breite Front wird es eng

In Uruguay muss die Linke nach 14 Jahren um ihre Präsidentschaft zittern.

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Argentinien wird ab dem 10. Dezember nach vier Jahren Neoliberalismus wieder progressiv regiert. Ob sich im kleinen Nachbarland Uruguay auf der anderen Seite des Río de Plata die Regierung des seit 2005 regierenden Linksbündnisses Frente Amplio (»Breite Front«) halten kann, wird sich in der Stichwahl am 24. November zeigen.

Wem der künftige Präsident Argentiniens, der Mitte-links-Peronist Alberto Fernández, die Daumen drückt, steht außer Frage: Daniel Martínez, dem 62-jährigen Kandidaten der Frente Amplio. Martínez hat sich als Bürgermeister von Montevideo einen Namen gemacht und will nun in die großen Fußstapfen seiner Vorgänger Tabaré Vázquez (Präsident von 2005 bis 2010 und seit 2015) sowie Pepe Mujica (von 2010 bis 2015) treten.

Einfach wird es für Daniel Martínez sicher nicht, die Stichwahl gegen Luis Lacalle Pou von der rechtskonservativen PN, den Blancos (Weißen), zu gewinnen. Lacalle hat es seit dem ersten Wahlgang am...


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