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»Frauen haben sehr viel mehr zu verlieren«

Zwei feministische Aktivistinnen im Gespräch über den Krieg in Rojava und die kurdische Selbstverwaltung

  • Von Haidy Damm
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Sie waren im Frühjahr 2019 mit der feministischen Kampagne »Gemeinsam kämpfen« in den autonomen Gebieten in Nordsyrien unterwegs. Der bereits damals befürchtete Einmarsch der Türkei hat stattgefunden. Wie ist die Situation jetzt?

Brock: Unter dem zynischen Namen »Operation Friedensquelle«, die Anfang Oktober mit einem Angriffskrieg seitens der Türkei begann, beabsichtigt Präsident Recep Tayyip Erdogan offen, eine koloniale Besatzung zu errichten. Gezielt sollen die mehrheitlich kurdische Zivilbevölkerung vertrieben und Millionen von syrischen Flüchtlingen, die zu über 80 Prozent aus anderen Teilen Syriens kommen, aus der Türkei umgesiedelt werden.

Rethemeier: Die Selbstverteidigungseinheiten der SDF (Syrian Democratic Forces) haben sich nach der sogenannten Waffenruhe aus dem 120-Kilometer-Streifen zwischen den Städten Tall Abyad (kurdisch Girê Sipî) und Ras al-Ayn (Serê Kaniyê) nach wochenlangen Kämpfen mit dschihadistischen...


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