Ein würdiger Abschied soll es sein

Anonyme Bestattungen sind in Berlin keine Seltenheit - um sie kümmern sich die Behörden

In einer Friedhofskapelle stehen Urnen für Bestattungen bereit.

Name, Lebensdaten, die letzte Adresse - und eine Kerze. Es war eine ungewöhnliche Trauerfeier in der Marienkirche am Berliner Alexanderplatz. Sie galt jenen vielleicht 50 Menschen, die in diesem Jahr im Bezirk Mitte einsam gestorben sind. Einsam heißt: ohne Verwandte und mittellos. Trauerfeiern würde es für sie normalerweise gar nicht geben.

Der Bezirk hatte beschlossen, das zu ändern. Gemeinsam mit dem Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte gab es für die einsam Gestorbenen vergangene Woche am Freitagabend - vor Totensonntag - eine letzte Ehrung. Für jeden Toten entzündete die Trauergemeinde eine Kerze. Es waren Berliner darunter, die wurden kaum älter als 40 Jahre, andere dagegen fast 100.

Dass Menschen in Berlin einsam sterben, ist keine Seltenheit. In der Hauptstadt seien die Gesundheitsämter für die Beerdigung zuständig, erläutert Fabian Lenzen, Sprecher der Berliner Bestatter-Innung. Er schätzt die Zahl der »ordnu...

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