Wer hat Angst vor Huawei?

Der chinesische Technologiekonzern kämpft mit einer Charmeoffensive gegen den Ruf als verlängerter Arm Pekings

  • Von Fabian Kretschmer, Shenzhen
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.
Protzen, nicht kleckern – Huaweis Vorzeigeadresse in Shenzen

Der Ox-horn-Campus von Huawei ist die architektonische Liebeserklärung von Firmengründer Ren Zhengfei an das alte Europa. Am Fuße eines idyllischen Märchenteichs thront ein Nachbau des Heidelberger Schlosses, nur einen Steinwurf gegenüber liegt die Miniaturaltstadt vom schweizerischen Fribourg. Wer in einen Nachbau der Jungfraubahn steigt, kann in wenigen Minuten wahlweise in Verona oder Granada aussteigen. Nur wer hinter die scheinbar historischen Fassaden blickt, sieht die Großraumbüros mit Computern, Schreibtischen und Konferenzräumen.

Bei europäischem Flair und in entspannender Freizeitpark-Atmosphäre tüfteln die smartesten Ingenieure Huaweis die Innovationen des größten Netzwerkausrüsters der Welt aus. 1,5 Milliarden Dollar investierte Huawei in das Ambiente der Betriebsstätten, um die Kreativität seiner Mitarbeiter zu beflügeln.

Etwa für junge Talente wie Zhou Yuhao: Der 27-jährige Ingenieur hatte nach seinem Masterabsc...

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