Der Westen fühlt sich einsam

Mit »Schutzzone« hat Nora Bossong einen politisch pessimistischen Roman geschrieben

  • Von Enno Stahl
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.
Liebe und Leere im Internationalen Gerichtshof in Den Haag

Mit »Schutzzone« legt Nora Bossong ihren fünften Roman vor, und - er ist stilistisch und formal ausgereifter als mancher seiner Vorgänger. Auch ist er sehr überzeugend durchrecherchiert, was angesichts der verschiedenen Spielflächen des Buches (u.a. Bujumbura in Burundi sowie die UN-Sitze in New York und Genf) nicht einfach war. Sprachlich ist das Buch ungeheuer dicht komponiert, bestechend mitunter, das einhellige Lob der Feuilletons ist damit tatsächlich einmal verständlich.

Bei aller Finesse - die Probleme des Buches liegen woanders. Bossong gilt als »politische Autorin«. Im deutschen Literaturbetrieb kommt dieser Verdacht für gewöhnlich dann auf, wenn ein Autor, eine Autorin Themen wählt, die irgendwie aus dem Bereich des Politischen zu stammen scheinen. Das allein verkürzt den Anspruch an politische Literatur jedoch unangemessen. Denn politischer Literatur sollte ein Element der Analyse eignen, eine Bewertung des dargestellte...

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