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Extrem ernste Verstöße

Russlands Sport steht vor einem internationalen Dopingbann. Eine Analyse der Vorwürfe und möglichen Folgen.

  • Von Oliver Kern
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Seit gut einer Woche steht Russland wieder im Fokus der Dopingjäger. Am Montag veröffentlichte ein Untersuchungskomitee (CRC) seine Ergebnisse und Empfehlungen für die Exekutive der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA. Diese muss bald ein Urteil sprechen. »nd« führt die Fakten und Szenarien zusammen.

Was wird Russland vorgeworfen?

2017 wurde der WADA von einem Whistleblower eine Kopie der Datenbank aus dem Moskauer Dopingkontrolllabor zugespielt. Die zeigte Hunderte positiv getestete Athleten, deren Fälle nie der WADA gemeldet sondern offenbar in Russland unter Verschluss gehalten worden waren. Die WADA verlangte die Originaldatei aus Moskau, um den Vorwürfen nachzugehen, um Dopingbetrüger überführen zu können und saubere Athleten von falschen Vorverurteilungen freizusprechen. Sie bekam den Moskauer Datensatz erst nach Ablauf mehrerer Ultimaten im Januar 2019. Datenforensiker der WADA-Untersuchungseinheit stellten nun fest, dass »d...


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