»Ich bekomm’ schon mal einen Papa-Tag«

Erik Lesser berichtet vom Training als junger Vater, einer verkorksten Vorsaison und neuen Signalen vom Weltverband

  • Von Andreas Morbach
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Sie haben Ihre erste Saisonvorbereitung als Vater hinter sich. Wie fühlte sich das im Vergleich zu den letzten Jahren an?

Zu Hause kann es jetzt schon mal etwas stressig sein. Manchmal bin ich dann froh, mal für zweieinhalb oder drei Stunden arbeiten zu gehen. Dadurch schätze ich das Training und die Qualität, die ich dort bringe, anders, als ich das in den letzten Jahren vielleicht gemacht habe. Sonst könnte ich auch zu Hause bleiben und mir einen schönen Tag mit meiner Familie machen.

Bundestrainer Mark Kirchner sagte, man müsse neue Lösungen finden, damit Sie und Arnd Peiffer, der vor einem Jahr ebenfalls Vater geworden ist, noch lange im Weltcup dabei sein können. War das bei Ihnen schon nötig?

Nicht wirklich. Es geht mehr darum, flexibler sein zu können. Wenn meine Lebensgefährtin mal etwas für sich machen will oder geschäftlich zu tun hat, wird das im Trainingsplan berücksichtigt. Und ich ...


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