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Jeden Tag Bio-Fleisch ist auch keine Lösung

Studie aus Großbritannien bescheinigt dem Ökolandbau schlechte CO 2 -Bilanz - wenn alle so weiter essen wie bisher.

  • Von Haidy Damm
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Forscher der Universität Cransfield haben für Großbritannien untersucht, wie sich mehr ökologische Landwirtschaft auf die CO2-Bilanz des Landes auswirken würde. Ihre Schlussfolgerung, die sie kürzlich in der Fachzeitschrift »Nature Communications« veröffentlicht haben: 100 Prozent ökologischer Landbau würde zu einem deutlichen Anstieg der Treibhausgasemissionen führen.

Dabei gehen die Wissenschaftler Laurence Smith, Guy Kirk, Philip Jones und Adrian Williams davon aus, dass die Erntemengen durch die Umstellung der konventionellen Landwirtschaft um 40 Prozent zurückgehen. Zwar bringe Öko-Landwirtschaft generell weniger Treibhausgase hervor - rund 20 Prozent weniger beim Ackerbau und 40 Prozent weniger bei der Viehhaltung - sie produziere aber auch weniger Lebensmittel, heißt es in der Studie. Studienautor Adrian Williams führt die geringeren Erträge darauf zurück, dass »sie eingeschränkt sind durch ein geringeres Stickstoffangebot,...


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