»Die wirkliche Geschichte erzählen«

Im Vorfeld der Seattle-Proteste wurde die Plattform Indymedia geboren, um die mediale Machtbalance zu verschieben.

  • Von Peter Nowak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Anhänger der linken Szene halten bei einer Demonstration in Freiburg ein Banner mit der Aufschrift "Free Indymedia", um gegen das Verbot der linksextremen Internetplattform «linksunten.indymedia.org» zu protestieren.

Mit den Protesten gegen die Welthandelsorganisation (WTO) 1999 in Seattle erstarkte nicht nur die globalisierungskritische Bewegung. Sie baute sich auch einen eigenen Medienkanal auf, um die Berichterstattung nicht den etablierten Zeitungen und Fernsehstationen zu überlassen. »Bereitet Euch darauf vor, überschwemmt zu werden von der Welle aktivistischer Medienmacher*innen vor Ort in Seattle und überall auf der Welt, die die wirkliche Geschichte hinter der Welthandelsvereinbarung erzählen.« Mit dieser Erklärung trat das Independent Media Center (IMC) am 24. November 1999 erstmals an die Öffentlichkeit. Es war die Geburtsstunde der Internetplattform Indymedia.

Wenige Tage später, vom 30. November bis 2. Dezember, tagten die Wirtschafts- und Handelsminister der WTO in Seattle. Das Treffen endete ergebnislos, was an den schwer überbrückbaren Differenzen in der Handelspolitik lag. Vor den Konferenzräumen jedoch wurde eine transnational...

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