Ein Gipfel ohne den Globalen Süden

Der kurzfristige Umzug der UN-Klimakonferenz nach Madrid verstärkt die Dominanz der Industrieländer

  • Von Susanne Schwarz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Botschaft bei der Dresdener Kundgebung von »Fridays For Future« vergangene Woche.

Die Organisation der diesjährigen UN-Klimakonferenz war kompliziert: Madrid, wo an diesem Montag COP 25, also die 25. Konferenz der Vertragsstaaten der Klimakonvention der Vereinten Nationen, beginnen soll, ist der dritte anvisierte Standort. Ursprünglich sollte der Gipfel in Brasilien stattfinden. Auf Druck des gerade zum nächsten Präsidenten gewählten ultrarechten Politikers Jair Bolsonaro zog das Land seine Kandidatur aber im vergangenen Winter zurück.

Die Nachfolge trat Chiles Hauptstadt Santiago an, wo seit Wochen Ausnahmezustand herrscht: Massenproteste wegen der sozialen Schieflage im Land auf der einen, massive Repression der Regierung auf der anderen Seite. Ende Oktober sagte das Land den Gipfel ab, Spanien sprang kurzfristig ein. Die kurzfristige Verlegung dürfte ein bekanntes Problem noch verschärfen: Die Delegationen von Nichtregierungsorganisationen, aber auch von Regierungen aus dem Globalen Süden sind deutlich klein...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 709 Wörter (4668 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.