Kenia soll nicht Kenia heißen

91 Tage nach der Landtagswahl einigen sich CDU, Grüne und SPD in Sachsen

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.
Martin Dulig (SPD), Katja Meier (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Kretschmer (CDU) und Wolfram Günther (Bündnis 90/Grüne/von links)

Die Kenia-Koalition in Sachsen darf nicht so heißen. Das findet zumindest ihr künftiger Chef. »Es gibt keine Kenia-Koalition«, bügelte Michael Kretschmer, Spitzenmann der CDU und designierter Ministerpräsident, in barschem Ton die entsprechende Frage einer Journalistin ab. Kretschmer redet lieber von einer »Sachsen-Koalition«. Dabei ist das Bündnis, das seit diesem Sonntag endlich eine vertragliche Grundlage hat, kein Spezifikum des Freistaats, sondern scheint vielmehr fast zum Regelfall in Ostdeutschland zu werden. Nach Sachsen-Anhalt, wo es eine solche Koalition bereits seit dem Jahr 2016 gibt, sowie Brandenburg wird mit Sachsen schon das dritte Bundesland gemeinsam von CDU, Grünen und SPD regiert.

Bis sich die Parteien geeinigt hatten, verging freilich deutlich mehr Zeit als in Brandenburg. In beiden Ländern war am 1. September gewählt worden; in beiden Fällen sorgten Wahlerfolge der AfD dafür, dass über ein solches Dreierbündn...

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