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»Die Menschen wollen noch nicht zuhören«

Daniel Seminario über die Proteste in Madrid, die den Politikern beim Weltklimagipfel Druck machen sollen

  • Von Susanne Schwarz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die spanische Regierung hat im U-Bahnhof Feria de Madrid, von dem aus man zur diesjährigen Weltklimakonferenz kommt, Plakate ausgehangen, auf denen Slogans der Klimabewegung stehen. »Nenn es nicht ›Wandel‹, sondern ›Notfall‹« zum Beispiel. Ist das ein gutes Zeichen?

Ich glaube, das soll die Bevölkerung beruhigen. Es soll es so aussehen lassen, als ob etwas passiert. Es ist das Gleiche, wie wenn sie uns zu Gesprächen einladen. Ich sage nicht, dass wir uns als Bewegung darauf nicht einlassen sollten. Aber viel Zeit sollten wir darauf nicht verschwenden, solange nur geredet, aber nicht genug getan wird.

Wie lange sind Sie schon in der Klimabewegung aktiv?

Ich bin seit drei Monaten Klimaaktivist. Davor war ich völlig ignorant, muss man sagen. Ich wollte nicht wirklich zuhören, wenn es um die Klimakrise ging. Das Problem ist: Sich mit dem Klimawandel zu beschäftigen, ist niederschmetternd. Je mehr man das tut, desto schreckli...


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