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Erfahrungen sammeln beim scharfen Schuss

Union will in Afghanistan bewaffnete Bundeswehr-Drohnen einsetzen. Das Mandat spricht dagegen

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Stundenlang im Dreck liegen und nicht wissen, ob der Feind noch lauert, ist nicht gerade das, was militärische Überlegenheit beweist. Und so hat sich Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) bei ihrem Afghanistan-Besuch für den Einsatz bewaffneter Drohnen und damit besseren Schutz deutscher Soldaten stark gemacht. Gemeinsam mit dem verteidigungspolitischen Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Henning Otte, belebte sie so die unterbrochene Debatte über den Einsatz bewaffneter Bundeswehr-Drohnen.

Künftig sollen von Israel geleaste Heron TP die bislang eingesetzten Heron-1-Aufklärungsdrohnen ablösen. Dafür hatte der Haushaltsausschuss im Oktober den Weg frei gemacht - ohne eine Bewaffnung in Betracht zu ziehen. Über die soll der Bundestag nach ausführlicher völkerrechtlicher, verfassungsrechtlicher und ethischer Würdigun...


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