Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Fischer, Bauern, Wikingerdarsteller

Der hohe Norden Norwegens ist menschenleer,Nicht mal eine halbe Million Menschen leben auf 100.000 Quadratkilometern. An Attraktionen indes mangelt es nicht.

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.

Hoch kreisen die Seeadler über den schroffen Riffen im Nordmeer. Einige haben Platz genommen auf den Felsspitzen, sie heben sich als dunkle Silhouetten vom Himmel ab. Andere setzen zum Gleitflug an, nähern sich den Schwärmen von Möwen, die aufgeregt die Touristenschiffe umflattern, von denen aus sie mit Fischstückchen gefüttert werden.

Nähern sich die Seeadler, stieben die Möwen davon. Die Urlauber zücken ihre Kameras, fangen je nach Brennweite der Objektive mal die Riesenvögel ein, wie sie sich ins Wasser stürzen und einen Fisch herausziehen; für andere sind die Seeadler trotz ihrer Spannweite von mehr als zwei Metern lediglich schwarze Punkte vor blauem Himmel.

Nach einigen Flug- und Fangübungen ziehen sich die Greifvögel wieder zurück. Tagaus, tagein liefern sie das gleiche Schauspiel und bieten den Söhnen und Töchtern der Lofotenfischer bessere Umsätze als das übliche Fische-aus-dem-Meer-Ziehen. Dicht an dicht reihen sich...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.