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Verkehrswende zwischen Sabotage und Ignoranz

Zum dritten Jahrestag des Amtsantritts von Rot-Rot-Grün sieht die Radlobby das Projekt in Gefahr

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Rund 3100 Kilometer Radverkehrsanlagen müssen, basierend auf dem Mobilitätsgesetz in Berlin, bis zum Jahr 2030 gebaut werden, schätzt der aus dem Radentscheid hervorgegangene Verein Changing Cities. Rechnerisch müssten also seit Verabschiedung des Gesetzes vor anderthalb Jahren bis Ende 2030 jeden einzelnen Tag 700 Meter fertiggestellt werden.

»Es ist schwer, den Glauben daran zu behalten, dass die Ziele erreicht werden«, sagt Vereinsaktivistin Inge Lechner. In den vergangenen anderthalb Jahren sind vielleicht um die fünf Kilometer zusammengekommen, schätzt der Verein »wohlwollend«. »Wir haben das Gefühl, dass bei Teilen der Verwaltung der Fokus immer noch auf dem motorisierten Individualverkehr liegt«, so Lechner weiter.

Für großes Unverständnis sorgte die Lösung nach der Wiedereröffnung der Oberbaumbrücke im Oktober. Formal wurde dem Autoverkehr zwar eine Spur pro Richtung weggenommen, doch die Radwege an den Seiten sind schmaler ausg...


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