Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Den Deckmantel Armut bekämpfen

Programm zur Sterilisierung zielte auf indigene Gruppen

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Besuch von Margarette May Macaulay, der Präsidentin der Interamerikanischen Menschenrechtskommission, Ende Oktober 2019 in Peru hat den Ausschlag gegeben. Die Jamaikanerin stellte zahlreiche unbequeme Fragen über die Situation der zwangssterilisierten Frauen und appellierte an die Justiz, zu ermitteln und die Verantwortlichen für diese systematischen Menschenrechtsverletzungen ausfindig zu machen. Ab dem 9. Dezember müssen sich nun Ex-Diktator Alberto Fujimori und hochrangige Mitstreiter in einem Prozess für das Zwangssterilisierungsprogramm Ende der 1990er Jahre verantworten.

Die Visite von Macaulay hatte eine Vorgeschichte. Seit Jahren nutzen die Rechtshilfeorganisation IDL und die Frauenrechtsorganisation DEMUS ihre internationalen Kontakte, um auf ein Justizsystem aufmerksam zu machen, das sich dagegen sperrt, die Klagen der fast 300 000 zwangss...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.