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  • Politik
  • Nordirland und der Brexit

Die nebensächliche Wahl

In Nordirland bereiten sich die Menschen auf den Brexit vor. Vom neuen britischen Parlament erwarten sie wenig

  • Von Katharina Millar, Derry
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Sie sind nicht zu beneiden, die kleinen Grüppchen, die in der früh einbrechenden Dunkelheit in den vergangenen Wochen tagtäglich von Haustür zu Haustür zogen. Dauerregen und kräftige Windstöße machten auch ihren Plakaten zu schaffen, die sich an Laternenmasten übereinanderstapeln. Ein Wahlkampf im Winter ist keine Freude auf der irischen Insel. Der Ausgang der Unterhauswahl an diesem Donnerstag wird hier die größten Auswirkungen haben. Doch noch immer weiß niemand so genau, wie die neue EU-Außengrenze nach dem bevorstehenden Brexit funktionieren soll. Trotzdem ist das Interesse gedämpft, die Hoffnungen der meisten Menschen liegen schon lange eher in Dublin und Brüssel, und es werden nur marginale Änderungen bei der Verteilung der Sitze, die Nordirland in Westminster einnimmt, vorhergesagt.

Die britische Unterhauswahl ist nach Lokal- und Europawahlen die dritte Abstimmung dieses Jahres in Nordirland. Die sechs Grafschaften stellen ...


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