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Der Terror fegt über Niger

Geplanter Gipfel zwischen Frankreich und Sahel-Staaten auf Januar verschoben

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nachdem in den vergangenen Wochen die Streitkräfte von Mali und Burkina Faso wiederholt Opfer von Terroranschlägen islamistischer Milizen waren und dabei mehrere hundert Soldaten verloren haben, ist jetzt Niger an der Reihe. Beim Überfall auf ein Militärcamp, das nahe der Ortschaft Inates im Dreiländereck Mali, Burkina Faso und Niger gelegen ist, wurden am Dienstag 71 Soldaten getötet.

Von den mehreren hundert Angreifern, die mit Motorrädern und Pick-Up-Autos gekommen waren, wurden 57 getötet. Die Djihadisten hatten ihre Attacke durch Granatwerferfeuer und die Explosion von Autos vorbereitet, die mit Sprengstoff vollgeladen waren und von Selbstmordattentätern gesteuert wurden.

Die hohe Zahl von Todesopfern ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass bei dem dreistündigen Gefecht Lagerbestände von Munition und Treibstoff explodiert sind. Beobachtern zufolge zeugt die schwere Bilanz des Überfalls davon, wie schwach ausgerüstet und unzu...


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