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Devisen mit Erneuerbaren sparen

Bis 2030 will Kuba den Anteil des Stroms aus regenerativen Quellen von 5 auf 24 Prozent steigern

  • Von Andreas Knobloch, Havanna
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Um die Importe fossiler Brennstoffe zu reduzieren, setzt Kuba schon geraume Zeit auf den Ausbau erneuerbarer Energien. Nicht zuletzt wegen der verschärften US-Sanktionen und verringerten Öllieferungen aus Venezuela geht Kuba nun neue Wege bei der Stromerzeugung. Einkürzlich in Kraft getretenes Gesetz ermöglicht erstmals die Energieerzeugung durch unabhängige Produzenten. Dies betrifft sowohl Privathaushalte als auch Kooperativen, Kleinunternehmer und staatliche Betriebe.

Das Dekret 345 regelt die Entwicklung erneuerbarer Energien und eine effiziente Energienutzung. Demnach können Kubaner beispielsweise mit Solaranlagen Strom für den Eigenverbrauch zu erzeugen und ihre Überschüsse an das nationale Stromsystem verkaufen. Für den Kauf der Anlagen werden Kredite von bis zu 100 Prozent des Wertes gewährt. Der Verkauf der Geräte und ihrer Ersatzteile erfolgt in ausgewählten Läden; die Installation wird von staatlichen Stellen durchgefüh...


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