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»Das wird ein heißer Januar«

Mitarbeiter der Hannoveraner Gilde-Brauerei bangen um ihre Arbeitsplätze

  • Von Hans-Gerd Öfinger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Beschäftigten der traditionsreichen Gilde-Brauerei in Hannover werden diese vorweihnachtlichen Wochen des Jahres 2019 kaum vergessen. Während sich anderswo in der Republik Chefs einmal im Jahr spendabel zeigen und ihre fleißigen Beschäftigten zu einer Weihnachtsfeier mit Speis und Trank einladen, haben die Gilde-Eigentümer dieser Tage die Aufspaltung der Brauerei in vier verschiedene Firmen unter Androhung brachialer Gewalt durchgesetzt. Zweck der Übung ist ganz offensichtlich der Versuch, eine um Tarifbindung kämpfende Belegschaft zu disziplinieren und den Betriebsrat als einheitliche Interessenvertretung der Beschäftigten zu zerschlagen.

Eigentümer der Brauerei ist seit 2016 die TCB-Beteiligungsgesellschaft aus Frankfurt/Oder. Der TCB-Mutterkonzern, dessen Führungsspitze mit der Gilde-Geschäftsführung identisch ist, stellt keine kleine Klitsche dar. Er zählt nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zu d...


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