Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Bündnis trotz fehlender Mehrheit

Grüne, Linke und SPD im Dresdner Stadtrat setzen ihre 2014 begonnene Kooperation fort

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als kürzlich der Koalitionsvertrag des Regierungsbündnisses aus CDU, Grünen und SPD in Sachsen vorgestellt wurde, atmeten viele der Beteiligten auf: Endlich! Immerhin 91 Tage waren zwischen der Landtagswahl im Freistaat und dem Ende der Verhandlungen vergangen - Rekord.

In Dresden wurde jetzt ein Papier vorgelegt, in dem sich Grüne, LINKE und SPD auf eine weitere Kooperation im Stadtrat verständigen. Über eine Verhandlungsdauer von 91 Tagen kann man dort nur lächeln. Stolze 201 Tage sind seit der Kommunalwahl im Mai vergangen. Jetzt allerdings steht fest: Es gibt eine Neuauflage des seit 2014 bestehenden Bündnisses auch in der aktuellen Wahlperiode. Sie hat nur einen Schönheitsfehler: Die drei Parteien verfügen nicht mehr über eine Mehrheit im 70-köpfigen Rat.

Verloren gegangen war diese schon Monate vor der Ratswahl. Nach der Wahl 2014 hatten es die LINKE, die da mit 15 Sitzen noch stärkste der drei Fraktionen war, sowie Grü...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.