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Was folgt aus verlogenen Versprechen?

Die Afghanistan-Papers der US-Regierung zwingen auch die Bundesregierung zum Handeln, meint Stefan Liebich

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Ein 2000-Seiten-Bericht - der eigentlich geheim bleiben sollte - entlarvte vor zwei Wochen, wie die US-Regierung und ihr Militär den Afghanistan-Krieg systematisch schöngeredet haben. Deutschland ist - mit dem Mandat des Bundestages - nach den USA größter Truppensteller. Welche Debatten hat denn der US-Bericht bisher im Deutschen Bundestag ausgelöst?

Bisher fast gar keine. Auch in den Medien haben es die sogenannten Afghanistan-Papers, die die »Washington Post« nun nach einem langen juristischen Kampf an die Öffentlichkeit brachte, nicht »nach oben« geschafft. Gewiss, viele der darin enthalten Informationen sind bekannt. Doch nun liegt ein regierungsoffizielles Dokument vor, und das bestätigt: Die USA haben die Öffentlichkeit beim Thema Afghanistan weltweit und systematisch hinters Licht geführt. Wenn das kein Aufschrei wert ist! Am meisten ärgert mich das Schweigen unserer Regierung, weil Deutschland bisher jedem Zick-Zack-Kurs d...


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