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Zurück zur Blockkonfrontation?

Kuba sieht das Verhältnis zu den USA unter Trump auf einem neuen Tiefpunkt

  • Von Andreas Knobloch, Havanna
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Kuba ist für beide Fälle gewappnet: Das Land wünsche sich zivilisierte Beziehungen zu den USA, ist aber auch auf einen Abbruch der Beziehungen vorbereitet. Das sagte der Generaldirektor für Nordamerika im kubanischen Außenamt, Carlos Fernández de Cossío, am Wochenende in Havanna. Er räumte ein, dass die Beziehungen auf einen »Tiefpunkt« gefallen seien - und »es kann noch schlimmer werden«.

Fernández de Cossío stellte klar, dass die kubanische Regierung dies nicht wolle oder suche, aber vorbereitet sei. »Wir sind bereit für diesen Moment«, bekräftigte Fernández de Cossío. »Jahrelang hatten wir keine Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und niemand hat hier deswegen den Schlaf verloren, was jetzt auch nicht passieren wird. Aber ich wiederhole: Wir wollen das nicht.«

Fünf Jahre nach der Ankündigung der historischen Annäherung durch die früheren Präsidenten Raúl Castro und Barack Obama, die vor allem in Kuba viele Emotionen und Hoffnungen geweckt hatte, hätten ...


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