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Pekings handzahmer Lieblingssohn

An diesem Freitag jährt sich die Rückgabe Macaus an China zum 20. Mal

  • Von Fabian Kretschmer, Peking
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als Chinas Präsident Xi Jinping am Mittwochnachmittag aus dem Flugzeug stieg, warteten am Macauer Flughafen bereits Dutzende Kinder mit Blumensträußen auf das Staatsoberhaupt. Zum zweiten Mal seit 2014 besucht Xi die einstige portugiesische Kolonie, und noch an Ort und Stelle hielt er eine vierminütige Rede voll überschwänglichen Lobs. »Die Errungenschaften, die Macau nach der Rückgabe ans Mutterland erreicht hat, erfüllen die Leute mit Stolz«, sagte Xi - und fügte einen indirekten Seitenhieb gen Hongkong an: Macau habe das Prinzip »Ein Land, zwei Systeme« stets ernst genommen. Hongkong nicht, so die unausgesprochene Botschaft.

Am 20. Dezember jährt sich die Rückgabe der von Portugal verwalteten Kolonie an Festlandchina nun zum 20. Mal. Nur eine Fährstunde entfernt liegt mit Hongkong die zweite Sonderverwaltungszone, beide Städte sind zudem mit einer riesigen Brücke miteinander verbunden. Politisch könnten die zwei Nachbarn jedoch...


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