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Bittere Pille für Reisende im Norden

Kein Halt mehr in Richtung Kopenhagen

  • Von Dieter Hanisch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die turnusgemäße Fahrplanumstellung bei der Deutschen Bahn hat seit nunmehr wenigen Tagen für Reisende aus Schleswig-Holstein mit Ziel Kopenhagen eine bittere Pille beschert. Die Änderung des Eurocity-Streckenverlaufs ab Hamburg hat zur Folge, dass es im gesamten nördlichsten Bundesland keinen Halt mehr gibt.

Und warum das alles? Es ist eine Reaktion auf Gleisbauarbeiten auf dänischer Seite zwischen Rödby und der dänischen Hauptstadt und damit bereits eine erste spürbare Auswirkung des geplanten Fehmarnbelttunnels, für den auf deutscher Seite die Planfeststellung noch nicht einmal juristisch abgeklopft ist. Noch auf Jahre fahren die Fernzüge ab Hamburg nicht mehr wie bisher über Lübeck, Oldenburg und Puttgarden via Scandlines-Fähre, sondern wählen den Weg über Südjütland und den Großen Belt (Storebelt-Brücke).

Da es keinen Stopp in Schleswig-Holstein gibt, wird das nördlichste Bundesland komplett abgehän...


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