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Gegen die Durchfeuchtung

Wie sollen Medien mit der AfD umgehen? Von Pressekodex bis Antirassismus-Training

  • Von Thomas Klatt
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Die AfD ist mittlerweile sechs Jahre alt und hat längst mehr als nur das Laufen gelernt. Nur Journalisten und Medien sind immer noch uneins, wie sie mit dem Parteineuling und anderen neurechten Strömungen umgehen sollen. Daher lud die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) bei ver.di erneut in die Berliner »Taz«-Kantine, um darüber zu diskutieren, ob der Journalismus neue Regeln im Umgang mit AfD und Co. braucht.

Vor allem fühlten sich Journalisten bei dem Thema unter Druck, meint Tina Groll, die dju-Vorsitzende, die ihr Geld bei »Zeit Online« verdient. Spätestens seit der berüchtigten Silvesternacht von Köln sei das so. »Dieser Druck von der Straße hat durchaus verfangen. Dass der AfD und Menschen, die wirklich Faschisten sind, wie Gerichte mittlerweile bestätigt haben, eine Bühne geboten wurde«, beklagt Groll. Immer gebe es in den Redaktionen die Angst, da draußen lebten 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung oder noc...


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