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  • Betreuung von Schwangeren

Mit dem Po voran

Bei der »Beckenendlage« von Föten im Mutterleib sind Beratung und Betreuung der Schwangeren besonders wichtig.

  • Von Katja Herzberg
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Manche Babys sitzen die Schwangerschaft einfach aus. Erst kugeln sie sich im Bauch ihrer Mutter hin und her, schlagen Purzelbäume und strecken Ärmchen und Beinchen in alle Himmelsrichtungen. Doch plötzlich bleiben sie in der Hocke, das Köpfchen in Richtung Rippen der Schwangeren, manche einen Fuß ausgestreckt, andere im Schneidersitz verharrend. Für die werdende Mutter ist das zunächst kein Problem. Doch wenn die Geburt naht, heißt es von einigen Ärzt*innen: »Ihr Kind liegt falsch herum.«

Gemeint ist, dass sich der Fötus in »Beckenendlage« (BEL) befindet, also mit dem Po Richtung Geburtskanal, und nicht wie die meisten Babys gegen Ende der Schwangerschaft mit dem Köpfchen nach unten, in der sogenannten Schädellage. Für Christina Wolf war diese Diagnose ein Schreckmoment. »Ich habe erst einmal geweint«, sagt die Mutter eines inzwischen zehn Wochen alten Jungen. »Denn nun war es nicht möglich, in meiner Wunschklinik um die Ecke eine...


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