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Quanten und Ignoranten

Fachzeitschriften würdigen »Durchbrüche des Jahres« und finden Rückschläge.

  • Von Steffen Schmidt
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Für die Klimaforschung endete das Jahr ziemlich enttäuschend. Zwar begann im Dezember die zweite Phase der bislang aufwendigsten Expedition zur Erforschung des winterlichen Nordpolareises, doch der gerade abgeschlossene Klimagipfel in Madrid blieb faktisch ergebnislos. Es wird zunehmend deutlich, dass selbst gut geprüfte wissenschaftliche Erkenntnisse kaum Einfluss auf die Politik haben. Folgerichtig widmet das US-Wissenschaftsjournal »Science« in seiner Bilanz dem Umgang der US-Politik mit den Risiken des Klimawandels in seiner Übersicht der wissenschaftlichen Reinfälle des Jahres (»Breakdowns of the Year«) einen eigenständigen Artikel. Darin schreibt »Science«-Redakteur David Malakoff, es gebe deutliche Anzeichen, dass die öffentliche Meinung in den USA in Richtung stärkerer Klimaschutzmaßnahmen pendle. Selbst führende Republikaner in einigen Bundesstaaten scheinen erste Einsicht zu zeigen. So habe der republikanische Gouverneur von ...


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