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Mehr Fluch als Segen

Doch dänische Zaunbauer sehen sich bestätigt

  • Von Dieter Hanisch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Wildschweinzaun an der deutsch-dänischen Grenze als vermeintliche Abwehrmaßnahme gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) erhitzt die Gemüter. Die Verantwortlichen der dänischen Naturschutzbehörde reagieren mit Genugtuung, weil in Brandenburg an der Grenze zu Polen auch mit einem Zaunbau auf die drohende Tierseuchengefahr reagiert wird.

Der knapp 70 Kilometer lange Grenzzaun im Norden ist aus Sicht von Tierschützern mehr Fluch als Segen. So hat die Naturschutzorganisation WWF Danmark Klage gegen das sechs Millionen Euro teure Bauwerk eingereicht. Aus WWF-Sicht verstößt Dänemark gegen die Berner Konvention zur Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume, ein Übereinkommen, dass auch Dänemark 1982 unterzeichnet hat.

Das Rotwild sieht sich durch den 1,50 Meter hohen Anti-Schwarzwild-Zaun vor große Probleme gestellt. Generationenlang nutzen Rehe oder Hirsche identische Querungsroute...


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