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Rote Laterne über der Bühne

Die freie Szene in Sachsen erhofft sich von der neuen Landesregierung bessere Einkommen

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wer freiberuflich als Tänzer oder Schauspieler arbeitet, muss Mädchen (oder Junge) für alles sein: Bühnenbilder und Kostüme herstellen, sich um Werbung kümmern, Förderanträge schreiben. Um dafür eigens Personal anzuheuern, reichen die Honorare oft nicht. Dennoch bezahlen viele Künstler den Traum von der eigenständigen Arbeit mit einer prekären finanziellen Lage. Von gut 3100 Tänzern und Schauspielern, die in Sachsen freiberuflich tätig sind, leben 2431 von weniger als 17 500 Euro im Jahr. Ein Unding, sagt Helge-Björn Meyer, Geschäftsführer der »Servicestelle Freie Szene«: Künstler träten ja »nicht an, um in Altersarmut zu enden«.

Die Kreativwirtschaft, zu der Theaterleute ebenso gehören wie Musiker, Beschäftigte in Verlagen, Medien- und Werbebranche oder IT-Firmen, ist im Freistaat ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Dort arbeiten 70 900 Menschen, davon 39 000 in sozialversicherungspflichtigen Jobs - 2000 mehr als in der Automo...


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