Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Datenchance nutzen!

Nicolas Šustr über weiteren Nutzen des Mietendeckels

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: 1 Min.

Der Berliner Senat kann sich mit dem Mietendeckelgesetz auf einen Datenschatz freuen. Denn die Absenkungsanträge von Mieten bedeuten, dass die Behörden in größerem Umfang die Bestandsdaten von Mietverträgen zur Verfügung stehen werden. Das ist eine Riesenchance für die Wohnungspolitik der Hauptstadt, denn erstmals kann die Verwaltung einen breiten Überblick darüber gewinnen, wo wieviel Miete gezahlt wird.

Bisher werden für die Erarbeitung des Mietspiegels allenfalls Stichproben gezogen, die der Politik keine tiefer gehenden Einblicke erlauben. Die Abgeordneten haben das erkannt und im Haushalt 2020/2021 Mittel für den Aufbau eines Mietenkatasters eingestellt. Doch dem Vernehmen nach wurden in der Stadtentwicklungsverwaltung noch keine Vorbereitungen dafür getroffen.

Das muss nun schleunigst geschehen, die Datenbank müsste sogar zu einem Wohnungskataster ausgeweitet werden. Denn es scheitert an diesen grundlegenden Daten, dass zum Beispiel das Zweckentfremdungsverbotsgesetz richtig durchgesetzt werden kann. Das darf Rot-Rot-Grün nicht achselzuckend hinnehmen.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln